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Christen fragen sich oft: „Ist das erlaubt?“

Eine der häufigsten Fragen, die mir als Inhaber eines christlichen Erotikshops gestellt wird, ist, ob etwas (laut Bibel oder Gott) erlaubt ist. Ob es nun um die Verwendung von Sexspielzeug, erotische Fantasien, Analsex, Sex außerhalb der Ehe oder Partnerschaft usw. geht. Es scheint, als suchten wir Christen ständig nach Richtlinien für unser Leben, selbst – oder vielleicht gerade – bei heikleren Themen.

Im Jahr 2016 führten wir eine groß angelegte Studie durch, die die Unterschiede in den sexuellen Erfahrungen zwischen Christen und Nichtchristen untersuchte. Diese Studie ergab auch, dass die zuvor genannte Frage für Christen die wichtigste war, insbesondere im Vergleich zu Nichtchristen (Quelle: EO.nl ).

Natürlich enthält die Bibel zahlreiche Texte zum Thema Sexualität, doch konkrete Antworten auf viele praktische Fragen fehlen. Hinzu kommen enorme Unterschiede in der Textinterpretation.

Es gibt keine allgemeingültige Anleitung, aber gemeinsames Entdecken ist der Schlüssel.

Es ist wichtig zu verstehen, dass jeder Mensch anders ist und jede Beziehung einzigartig. Daher gibt es keine allgemeingültigen Regeln dafür, was im Schlafzimmer „akzeptabel“ ist und was nicht. Das kann von Person zu Person und von Beziehung zu Beziehung variieren und sich auch im Laufe der Zeit ändern.

Es geht vor allem um die Fragen „Was gefällt mir?“ und „Wo liegen meine Grenzen?“. Dies ist teils eine individuelle Entdeckungsreise, teils etwas, woran man gemeinsam arbeiten kann. Gegenseitiger Respekt und offene Kommunikation sind dabei unerlässlich. Gott hat uns mit Wünschen und Gefühlen geschaffen, und es liegt an uns (in unseren Beziehungen), herauszufinden, was uns guttut und was nicht. Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen unseren spirituellen Überzeugungen und unseren menschlichen Bedürfnissen zu finden.

Tipps für den Einstieg

  1. Offene Kommunikation: Sprecht miteinander über eure Erwartungen, Wünsche und Grenzen. Seid dabei ehrlich und respektvoll. (Nutzt zum Beispiel die „Openhartig“ -Fragenkarten.)

  2. Biblische Prinzipien: Entdecken Sie, was die Bibel über Liebe, Respekt und Einheit in der Ehe sagt. Dies kann Ihnen helfen, ein Fundament für Ihre intime Beziehung zu legen.

  3. Respektiert die Grenzen des anderen: Es ist wichtig zu wissen, womit ihr euch beide wohlfühlt. Respektiert die Grenzen eures Partners und erzwingt nichts.

  4. Probieren Sie Neues aus: Seien Sie offen dafür, neue Aspekte der Intimität zu entdecken, solange Sie sich beide damit wohlfühlen. Das kann Ihre Bindung stärken.

  5. Liebevolle Verbindung: Erinnere dich daran, dass Sexualität nicht nur körperlich, sondern auch emotional und spirituell ist. Es geht darum, deine liebevolle Verbindung zu stärken.

  6. Reflexion und Anpassung: Bedenken Sie, dass sich Ihre Vorlieben im Laufe der Zeit ändern können. Zum Beispiel, wenn Sie älter werden oder Ihre Beziehung länger dauert und sich Ihre Bedürfnisse verändern. Seien Sie offen für Reflexionen über sich selbst und Ihren Partner und überlegen Sie, welche praktischen Anpassungen in Ihrem Liebesleben angebracht sind.

Vergiss nicht, Gott hat uns Menschen mit sexuellen Bedürfnissen und Gefühlen geschaffen. Es liegt an uns, diese auf respektvolle und liebevolle Weise zu erforschen. Also geht hinaus, entdeckt und genießt diese gemeinsame Reise zu einer tieferen und intimeren Verbindung.

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